Kooperationsvertrag

Übereinstimmende Pläne und gegenseitiges Vertrauen haben uns, die CDU Dieburg, dazu bewogen, künftig gemeinsam mit UWD und FDP die politischen Ziele unserer Heimatstadt zu prägen. „Als stärkste Kraft im Stadtparlament sehen wir es als unsere Pflicht an, dem Wählerwillen entsprechend mit ebenfalls starken Partnern zu kooperieren“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Renée Exner. Künftig wollen die Beteiligten unter anderem in den Berichten Stadtentwicklung, Klimaschutz, Haushalt, Verwaltung und Infrastruktur zusammenarbeiten und uns abstimmen.
„Besonders wichtig sind eine zukunftsweisende Haushaltspolitik und - trotz zusätzlicher Belastungen, die wegen der Corona-Pandemie auf uns zukommen werden - ein ausgeglichener Haushalt“, sagte Exner.
Dennoch wollen wir weder Straßenbeitragssätze einführen noch den Gewerbesteuerhebesatz erhöhen. Vielmehr setzen wir darauf, mit stabilen Steuersätzen verlässliche Bedingungen für Unternehmen und Gewerbe zu schaffen. Außerdem soll die Attraktivität Dieburgs als Wohnort erhöht werden. Dazu gehören unter anderem eine schnellere (Teil-)Erschließung der Wohngebiete Süd und West, flächendeckend schnelles Internet und öffentliches WLAN im Stadtgebiet. Wir wollen den Einzelhandel stärken und eine lebendige Innenstadt schaffen, die mit einem bunten Gastronomieangebot, mehr Grün und Sitzmöglichkeiten im Außenbereich zum Flanieren und Verweilen einlädt.
Wichtig ist uns auch eine bessere Bürgerbeteiligung. Bereits in der Vergangenheit haben wir von der CDU Dieburg daran gearbeitet, die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Heimatstadt stärker einzubinden. „Bedauerlicherweise sind wir mit diesem Anliegen, etwa bei der Gestaltung unseres Freibads, am Widerstand des Stadtparlaments gescheitert“, so Exner. In Kooperation mit UWD und FDP wollen wir das künftig vermeiden.
Zudem gilt es, unter anderem die Verwaltung zu verschlanken und dafür zu sorgen, dass Beschlüsse des Stadtparlaments schneller umgesetzt werden.
Unserem Wahlprogramm entsprechend werden wir uns gemeinsam für eine bessere Anbindung Dieburgs an den ÖPNV sowie Park-und-Ride-Möglichkeiten einsetzen.
„Wir wollen keine überteuerten Prestigeobjekte schaffen, sondern auf den Weg bringen, was wirklich gebraucht wird“, hob Exner hervor.


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